Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet die Ausstellungstrias

Bundespräsident Joachim Gauck besucht in Aachen die ausstellung. (c) Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Bundespräsident Joachim Gauck besucht in Aachen die Ausstellung. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

„Dass er Vater Europas genannt wurde, ist auch aus heutiger Sicht noch legitim“, stellte Bundespräsident Joachim Gauck am 19. Juni 2014 in Aachen bei der Eröffnung der Ausstellungstrias „KARL DER GROSSE. Macht Kunst Schätze“ fest. Karls Werk, was man „beinah harmlos die karolingische Renaissance“ nenne, so Gauck, sei in Wahrheit „nichts weniger als eine politische und kulturelle Neugründung Europas“ gewesen.

Sein Grußwort zur Eröffnung der Ausstellungstrias sprach Gauck vor 900 geladenen Gästen auf dem Katschhof in Aachen, auf historischem Boden, wo Karl der Große einst seine Lieblingspfalz hatte. Schon einen Tag vor Gauck waren 140 akkreditierte Journalisten nach Aachen gereist, um die spektakulären Ausstellungen und ihre Exponate zu begutachten. Zum Beispiel den Buchdeckel aus Elfenbein des Lorschers Evangeliars, den Karlsschrein in lebendig-informativer 3D-Version und das neue Modell zur Aachener Pfalz. Nach dem Bundespräsidenten und den Journalisten werden bis zum 21. September weitere zahlreiche Besucherinnen und Besucher erwartet.

Oberbürgermeister Marcel Philipp zeigte sich hocherfreut über die große Resonanz auf das Ausstellungsprojekt an einem „sehr authentischen Ort“. 1200 Jahre nach dem Tod Karls des Großen feiere Aachen seinen Karl wissenschaftlich fundiert und eindrucksvoll inszeniert auf den Fundamenten der einstigen Lieblingspfalz des Frankenherrschers. „Wir haben keinen Mythos fortgeschrieben“, so Philipp, „sondern uns eines wissenschaftlichen Beirates bedient und das Wirken Karls in einen aktuellen Kontext gestellt.“

Und Europa feiert mit. Gauck und die Präsidenten Frankreichs und Italiens, François Hollande und Giorgio Napolitano, sind Schirmherren der Ausstellungen am Ort der am besten erhaltenen karolingischen Palastanlage in Europa.

Bundespräsident Joachim Gauck besucht in Aachen die Ausstellung. (c) Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Sichtlich begeistert zeigt sich Bundespräsident Joachim Gauck beim Besuch der Ausstellungen – hier bestaunt er den Dagobert-Thron. ©  Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Die Ausstellungstrias im Überblick
Zur Ausstellungstrias gehören „Orte der Macht“, „Karls Kunst“ und „Verlorene Schätze“. „Orte der Macht“ wird präsentiert im Krönungssaal des historischen Aachener Rathauses, das auf den Fundamenten der einstigen Königshalle Karls des Großen steht und wo sich seit 1950 „die Großen“ Europas zusammenfinden, um der Verleihung des „Internationalen Karlpreises zu Aachen“ beizuwohnen. „Verlorene Schätze“ ist in der Schatzkammer des Aachener Domes, Weltkulturerbe und Karls prachtvolle Pfalzkapelle, zu bewundern. „Karls Kunst“ zeigt im „Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum“ am Katschhof auf dem Gelände der einstigen Pfalz Glanzstücke aus karolingischer Zeit.

Gauck: Karl der Große macht auch für die Gegenwart Mut
„Vielleicht war es letzten Endes tatsächlich vor allem das warme Wasser, in dem es sich so angenehm baden und schwimmen lässt, das Karl dazu gebracht hat, sich am liebsten in Aachen aufzuhalten und es zu einer prächtigen Pfalz auszubauen“, spekulierte Gauck am Beginn seines Grußwortes, um dann dem „Heerführer, Kriegsherrn, Richter, Herrscher, Reformer und Anreger“ zu bestätigen, dass sein Werk eine „politische und kulturelle Neugründung Europas“ gewesen sei, „was uns alle in Europa bis heute zutiefst prägt“. Zusammenhänge, die man sich klar machen solle, „wenn wir die wundervollen Exponate sehen, die hier in Aachen versammelt sind und die dankenswerter Weise aus so vielen Sammlungen zur Verfügung gestellt wurden“. „Kultur und Bildung muss man wollen“, so Gauck zu der Lehre, die er aus den Kultur- und Bildungsanstrengungen Karls und seines Hofes ziehe. „Wenn so eine Kraftentfaltung wie die karolingische Reform möglich war“, so der Bundespräsident in Aachen, „dann gibt es eigentlich keine Ausreden für mangelnde Anstrengungen in kultureller Erziehung und Bildung.“ So könne die Erinnerung an Karl den Großen „auch für die Gegenwart Mut machen“. Auch heute gelte, „das geistige und kulturelle Profil einer Epoche lebt von der Lebendigkeit und von der Präsenz der kulturellen Überlieferung genauso wie von den kreativen Anstrengungen und Fähigkeiten der Zeitgenossen.“

Ein Eintrag in das goldene Buch der Stadt Aachen darf bei einem so hohen Besuch nicht feheln. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Ein Eintrag in das goldene Buch der Stadt Aachen darf bei einem so hohen Besuch nicht fehlen. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Die Festansprache: Seinem Wirken nach ein „Wegbereiter Europas“
Prof. Dr. Rudolf Schieffer, Historiker und Spezialist für die Karolingerzeit, würdigte in seiner Festansprache zur Eröffnung der Karls-Ausstellungen das karolingische Aachen als „politischen und kulturellen Mittelpunkt“ des einzigen Großreiches im mittelalterlichen Europa, und Karl als eine „Gestalt von europäischer Bedeutung“, der ein Reich von europäischen Dimensionen schuf und durch seine Integrations- und Bildungspolitik prägte. Schieffer erinnerte daran, dass es an der Gewalt, mit der Karl seine Macht über viele Völker ausgebreitet hat, nichts zu beschönigen gäbe. Die Bekehrung der Heiden sei aber nicht das eigentliche Kriegsziel Karls gewesen. Die Annahme des Christentums durch die Besiegten habe dazu gedient, das Reich zu einen. Mit seiner „seit Jahrhunderten nicht dagewesenen Stellung“ sei Karl „historischer Überwinder der Völkerwanderung“ gewesen. Aus der christlichen Kirche habe er „ein verbindendes Wir-Gefühl“ herleiten wollen. Karl schuf zudem eine „Reichsaristokratie“, die ein die einzelnen Völker übergreifendes, politisches Bewusstsein angestoßen habe. Erstmals seien so in der Geschichte die führenden Männer der Franken, Sachsen, Thüringer, Bayern und Schwaben, „also der viel später sogenannten Deutschen“ in nähere Beziehung getreten. Karl, so Schieffer, habe auch durch seine Rechtspolitik den Zusammenhalt des Reiches gefördert. Er ließ die Rechtsgewohnheiten seiner Völker schriftlich niederlegen und wirkte dem „Rechtspluralismus“ durch eigene Bestimmungen entgegen, die für alle Untertanen galten. Diese „Kapitularien“ seien das wichtigste Instrument konkreter Innenpolitik gewesen. So vereinheitlichte Karl der Große das Recht, um „Fehler zu berichtigen, Überflüssiges wegzuschneiden und Rechtes durchzusetzen“, wie es in einer programmatischen Aachener Verlautbarung von 789 heiße. Auch für die Ordnung des kirchlichen Lebens seien eine Vielzahl von Anweisungen erlassen worden, um zu einer „einheitlich geregelten Gottesverehrung“ zu kommen. Neben Großreichsbildung und Integrationspolitik sei die Bildungserneuerung prägend für Karls Wirken gewesen. Seine Franken, so Schieffer, wiesen „im Hinblick auf Schriftkultur, Lateinkenntnisse und Buchbestände allerhand Defizite auf“. So habe sich Karl schon während seiner Kriegszüge um Gelehrte aus fremden Völkern bemüht. Sie hätten den König in theologischen Streitfragen beraten, hätten Lehrbücher und Gutachten zu Problemen der Philosophie oder Astronomie verfasst und Texte für Karls Bildungserlasse. Überall im Reich sei ein geistliches Schulwesen gefordert worden, damit „die, die Gott durch rechtes Leben gefallen wollen, nicht versäumen, ihm durch richtiges Reden zu gefallen.“ Eine Saat, die, so Schieffer, aufging.

Obwohl Karl in einem Lobgedicht aus dem Jahre 800 als „Vater Europas“ gerühmt worden sei, könne man ihn nicht einen „bewussten Europäer“ nennen. Karls Einigung sei damals durch „fortgesetzte Eroberung und Unterwerfung gegen den Willen zahlloser Betroffener“ zustande gekommen. Dennoch sei es ermutigend, sich heute bei dem „Versuch einer freiwilligen, von den Völkern, von den wahlberechtigten Bürgern selbst gewollten Vereinigung Europas“ an diese gemeinsamen Fundamente zu erinnern. „Karl der Große gehört nach seinen Wirkungen weit mehr als seinen Absichten gewiss in eine solche Reihe der Wegbereiter, der Väter Europas“, war das Fazit Schieffers am Ende seiner Festansprache.

Bundespräsident Joachim Gauck und Oberbürgermeister Marcel Philipp auf dem Balkon des Aachener Rathauses. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Bundespräsident Joachim Gauck und Oberbürgermeister Marcel Philipp auf dem Balkon des Aachener Rathauses. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

„Orte der Macht“ im historischen Krönungssaal auf den Fundamenten der Palasthalle
Gauck besichtigte gemeinsam mit der nordrhein-westfälischen Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Ute Schäfer und Oberbürgermeister Marcel Philipp vor dem offiziellen Festakt die „Orte der Macht“ im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses. Der Kurator der Ausstellung, Prof. Dr. Frank Pohle, Historiker an der RWTH Aachen, und sein Team inszenieren an dem historischen Ort eindrucksvoll Antworten auf folgende Fragen: Wie sah Aachen zur Karolingerzeit aus? Was machte die Aachener Pfalz zum Machtzentrum und zum kulturellen Impulsgeber des riesigen fränkischen Reiches? Wie gelingt es Herrschern, Macht aufzubauen, zu sichern und zu festigen – bis heute? In zehn Stationen zeigt die kulturhistorische Ausstellung die eindrucksvolle Entwicklung vom mobilen fränkischen Reisekönigtum zum repräsentativen Herrschaftssitz an einem festen Ort. Und sie schlägt einen Bogen von den mittelalterlichen Machtzentren Europas zu den „Orten der Macht“ unserer Zeit. Der Besucher blickt hinter die Kulissen – auf Menschen, Rollen und Schicksale einer europäischen Gesellschaft, die damals wie heute ihre Kraft zu neuem Denken aus der Internationalität schöpft. Archäologische Fundstücke und Artefakte, Multimedia und der Karlsschrein in 3D – die Ausstellungsmacher haben sich einiges einfallen lassen, um Geschichte und Geschichten spannend und anschaulich zu erzählen.

Der Ort der Ausstellung ist mit Bedacht gewählt: Der Krönungssaal steht auf den Fundamenten der ehemaligen karolingischen Königshalle. Hier legten jahrhundertelang Könige des Heiligen Römischen Reiches mit großem Pomp ihren Eid ab. Hier wird heutzutage der Internationale Karlspreis der Stadt Aachen für besondere Verdienste um die Einheit Europas verliehen. Und von hier aus herrschte Karl der Große, empfing bedeutende Gesandtschaften und hielt Hof.

Beeindruckende Kulisse: Zwischen Dom und Rathaus wurden auf dem Katschhof die Eröffnungsreden gehalten. (c) Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Beeindruckende Kulisse: Zwischen Dom und Rathaus wurden auf dem Katschhof die Eröffnungsreden gehalten. (c) Stadt Aachen / Andreas Herrmann

„Karls Kunst“ im „Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen“
Im neuen „Centre Charlemagne“ kann der Besucher 31 kostbare karolingische Kunstwerke, viele aus der Hofschule Karls des Großen, bestaunen. Sie gehören heute zu den erlesensten Sammlungsstücken der großen Museen der Welt und sind nun für drei Monate an den Ort ihrer Entstehung zurückgekehrt. „Karls Kunst“ ist die kunsthistorische Station der Ausstellungstrias. Die hier präsentierten prunkvollen Handschriften, filigran geschnitzten Elfenbeintafeln und edlen Silber- und Goldschmiedearbeiten zeigen, dass der Frankenherrscher wegweisende Impulse für Kunst und Kultur gegeben hat. Die Kuratoren Peter van den Brink, Direktor der städtischen Museen Aachen, und Kunsthistorikerin Sarvenaz Ayooghi haben den Fokus der Ausstellung ganz auf die Präsentation von 31 erlesenen Glanzstücken gelegt, die ohne „multimediales Drumherum“ einzig durch Ausstrahlung, Schönheit und Kunstfertigkeit bezaubern. Dazu gehören selten verliehene Kunstwerke wie das Godescalc-Evangelistar, der Dagulf-Psalter, die Buchdeckel des Lorscher Evangeliars, die Fibel von Dorestad oder der bedeutende Tassilokelch.

„Verlorene Schätze“ in der Domschatzkammer
Dr. Georg Minkenberg, Leiter der Domschatzkammer und Kurator der Ausstellung, weiß viel über die Geschichte und Geschichten rund um die „Verlorenen Schätze“ seiner Domschatzkammer. Raubzüge, der große Stadtbrand von 1656 und der Zweite Weltkrieg haben den Bestand der Schatzkammer dezimiert. Aus Krönungsmänteln und Leichentüchern französischer Könige wurden Paramente und Gebrauchstextilien bis hin zum Kissen gemacht. Aus Not verkaufte das Stiftskapitel im 18. Jahrhundert alte Handschriften. Und dann gab es noch die, die sich von Amts wegen, „möglicherweise manchmal guten Glaubens“ hofft Minkenberg, selbst autorisierten, den Schatz zu verkleinern. Selbst die sterblichen Überreste Karls des Großen mussten in der jüngeren Vergangenheit Verluste hinnehmen. Der Umfang seiner Schädelkalotte in der Karlsbüste hat sich in den letzten 100 Jahren drastisch verringert, ohne dass es Dokumente darüber gäbe.

Mit „Verlorene Schätze“ hat Minkenberg für kurze Zeit 61 Bestandteile des Aachener Domschatzes zurückgeholt. Besondere Beachtung verdienen die Rückkehr der beiden Emailplatten vom Armreliquiar Karls des Großen, das zu seiner Heiligsprechung 1165 von Kaiser Friedrich Barbarossa gestiftet wurde, und eines ottonischen Elfenbeinkästchens, das Bischof Berdolet mit Fragmenten der sogenannten Großen Heiligtümer einst Napoleons Gattin schenkte oder besser „schenken musste“. Auch ein Teil des Grabtuchs Karls kehrte jetzt nach Aachen zurück. 1850 war der historische Stoff zerschnitten worden und ein Teil an das Pariser Louvre verkauft worden.

Jetzt ordnen sie sich ein in eine Umgebung, in welcher der Karls-Thron, der Proserpina-Sarkophag – Karls erstes Grab –, die Karlsbüste und das Lotharkreuz seit jeher zu Hause sind. Wer die „Verlorenen Schätze“ in der Domschatzkammer besucht, entdeckt also auch die ganz großen Aachener Schätze. Schließlich gilt der Aachener Domschatz als einer der größten und bedeutendsten Kirchenschätze Europas.

Würdiger Abschluss eines Besuches in der Kaiserstadt: Joachim Gauch bestaunt das Innere des hohen Doms zu Aachen. Daneben Dompropst Monsignore Helmut Poqué und Armin Laschet, CDU-Landesvorsitzender NRW. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Würdiger Abschluss eines Besuches in der Kaiserstadt: Joachim Gauck bestaunt das Innere des hohen Doms zu Aachen. Daneben Dompropst Monsignore Helmut Poqué, Oberbürgermeister Marcel Philipp  und Armin Laschet, CDU-Landesvorsitzender NRW. © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Dank an Sponsoren, Partner und Förderer
Ohne die großzügige Unterstützung zahlreicher Organisationen und Persönlichkeiten wäre die Ausstellungstrias mit ihren Kosten von 3,7 Millionen Euro nicht möglich gewesen. Dank gilt daher den Präsidenten Deutschlands, Frankreichs und Italiens, Joachim Gauck, François Hollande und Giorgio Napolitano, die als Schirmherren die europaweite Bedeutung der Ausstellungstrias unterstreichen. Wir danken auch dem Engagement folgender Sponsoren, Partner und Förderer. Die Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt die Ausstellungstrias als Premiumsponsor. Hauptsponsoren sind die AachenMünchener, der Landschaftsverband Rheinland, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kunststiftung NRW und die NRW-Stiftung Natur-Heimat-Kultur. Weitere Sponsoren sind die Peter und Irene Ludwig Stiftung, die STAWAG, die Ernst von Siemens Kunststiftung, Saint Gobain, die Lohmann-Hellenthal-Stiftung, Grünenthal, die Rudolf-August Oetker Stiftung für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Denkmalpflege, die regio iT, Saint Gobain, Rockwool, Xella und die Stiftung Rathaus Aachen. Deutsche Bahn, ASEAG, AVV und Thalys beteiligen sich als Mobilitätspartner. Europarat, Europäisches Parlament und das Goethe-Institut sind ebenfalls Partner der Ausstellungstrias. Der amtierende Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz und der ehemalige Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Jean-Claude Mignon.

Die Reden zur Eröffnung der Ausstellungstrias am 19. Juni 2014 auf dem Katschhof in Aachen:
(Es gilt das gesprochene Wort!)

Rede Bundespräsident Joachim Gauck
Vortrag Ausstellungseröffnung Prof. Dr. Rudolf Schieffer
Begrüßung Oberbürgermeister Marcel Philipp

 

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